Jugend forscht aktuell
Anmelderekord bei Jugend forscht 2012!
Fast 11 000 junge Talente beteiligen sich in der 47. Runde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb / Zuwächse in zehn Bundesländern
Jugend forscht kann sich erneut über einen Anmelderekord freuen: Insgesamt 10 914 Jungforscherinnen und Jungforscher wollen sich 2012 an Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb beteiligen. Das sind die höchsten Anmeldezahlen in der 47-jährigen Jugend forscht Geschichte. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das Ergebnis eine Steigerungsrate von über 2 Prozent.
„Der Anmelderekord beweist die große Attraktivität von Jugend forscht bei Schülerinnen, Schülern und Auszubildenden. Die Steigerung der Anmeldezahlen ist nicht zuletzt ein Erfolg unserer Anfang des Jahres gestarteten Kampagne zur Suche neuer Projektbetreuer“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Wir verfügen in Deutschland über einen großen Schatz an naturwissenschaftlich-technischen Talenten. Angesichts von aktuell über 160 000 fehlenden Fachkräften allein im MINT-Bereich sind alle Beteiligten gefordert, ihre Anstrengungen zu intensivieren, diesen Schatz noch wirkungsvoller zu heben. Jugend forscht möchte auch in den kommenden Jahren durch die Ausrichtung des Wettbewerbs sowie weitere Fördermaßnahmen einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, die vorhandenen Begabungspotenziale gezielt zu finden und sie nachhaltig zu fördern.“
Die Jungforscherinnen und Jungforscher aus der Landesdirektion Dresden treten am 1. + 2. März 2012 zunächst beim Regionalwettbewerb Dresden/Ostsachsen in der Hauptgeschäftsstelle der ENSO Energie Sachsen Ost AG in Dresden, einem von 78 Regionalwettbewerbe bundesweit an. Dort präsentieren sie insgesamt 41 Projekte einer Jury und der Öffentlichkeit. Die Besten qualifizieren sich für den Landeswettbewerb vom 22. – 24. März 2012 bei BMW in Leipzig. Den Abschluss der 47. Runde bildet der Bundeswettbewerb vom 17. bis 20. Mai 2012 in Erfurt – gemeinsam veranstaltet von der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) als Bundespate und der Stiftung Jugend forscht e. V.
Eine ausführliche Statistik mit den Anmeldezahlen aus Sachsen finden Sie in der Anlage.
Statistik LD Dresden
Auftakt zur 47. Runde von Jugend forscht
Jugendliche können sich ab sofort für die Wettbewerbsrunde 2012 anmelden
Unter dem Motto “Uns gefällt, was Du im Kopf hast” ruft Jugend forscht Schüler, Auszubildende und Studierende auf, auch in der 47. Wettbewerbsrunde wieder neugierig und kreativ zu sein, Fragen zu stellen und Lösungen zu suchen, zu forschen zu erfinden und zu experimentieren.
Pressemitteilung
Jugend forscht 2011
Sieger des Regionalwettbewerbes Dresden – Ostsachsen nehmen am Landeswettbewerb teil
Der diesjährige sächsische Landeswettbewerb „Jugend forscht“ im Hygienemuseum Dresden endete am 2. April überaus erfolgreich für die Jungforscher vom Regionalwettbewerb Dresden. Unter großem Interesse der Öffentlichkeit sowie Daumendrücken der Wettbewerbsleiterin des Regionalwettbewerbes Dresden, Frau Saskia Schnasse und den Patenunternehmen WACKER Chemie AG, vertreten durch Frau Asta Tehnzen-Heinrich und dem Wirtschaftsforum Sächsisches Elbland, vertreten durch Herrn Ulrich Wagner, nahmen die besten Jungforscher wertvolle Haupt- und Sachpreise entgegen.
Der Regionalwettbewerb Dresden konnte 9 Regionalsieger zum Landeswettbewerb delegieren, von denen sich fünf zum 46. Bundeswettbewerb qualifizieren konnten. Insgesamt waren 29 Teilnehmer mit 23 Projekten beim Landeswettbewerb Sachsen angetreten.
Den Sonderpreis für das beste interdisziplinäre Projekt welcher zur Teilnahme am Bundeswettbewerb berechtigt errang Phunong Linh Do vom Landesgymnasium St. Afra Meißen mit dem Thema:
Biomechanische Untersuchungen an ausgewählten Arten der Unterfamilie Cactoideae (Kakteengewächse) zur Analyse des lastadaptiven Wachstum
zur Analyse eines unter mechanischen Bedingungen angepassten Wachstums.
Ebenso erhielt sie den Sonderprei sder Deutschen Gesellschaft für Zerstörungsfreie Produkte e.V..
Aus dem Geschwister Scholl Gymnasium in Nossen kommen die beiden Landessieger in der Biologie Jens Fischer und David Buchmann. Ihr Thema lautete:
Untersuchungen zur Verbreitung und ökologischen Wirkung des Neophyten Impátiens glandulífera (der Springkraut Pflanze)
Im Fachbereich Chemie konnte sich Oskar Weser vom Landesgymnasium St. Afra Meißen mit dem Thema:
Untersuchung zur Störung der Biomineralisation bei Muscheln am Beispiel von Corbicula Fluminea (Grobgerippte Körbchenmuschel – Süßwassermuschel -)
durchsetzen.
Aus dem Dresdner Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium kam der Landesssieger im Fachgebiet Mathematik und Infotechnik. Mit dem Thema:
Entwicklung und Implementierung einer GPU basierten Indexstruktur
fährt Hagen Schmidtchen zum Bundeswettbewerb nach Kiel.
Rastertunnelmikroskopie an Coronen auf Germanium(111)
ist der Titel, mit dem Benjamin Walter vom Meißner Gymnasium Franziskaneum den Landestitel im Fachgebiet Physik erlangte.
Wir gratulieren allen Preisträgern und wünschen den Landessiegern viel Erfolg beim Bundeswettbewerb vom 19. bis 22. Mai in Kiel.
Alle anderen Teilnehmer möchten wir ermutigen, an ihren Projekte weiter zu forschen, und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr
Bundeswettbewerb Jugend forscht in Kiel
Pressemitteilung
"Bring frischen Wind in die Wissenschaft" lautet das Motto des 46. Wettbewerbes
Seit Henri Nannen 1965 „Jugend forscht“ ins Leben rief, hat der Wettbewerb ständig an Bedeutung gewonnen. In der ersten Wettbewerbsrunde beteiligten sich „nur“ 244 Mädchen und Jungen. 1971 wurde bereits die Tausendermarke überschritten und zur Jubiläumsrunde 2005 meldeten sich knapp 9000 Jugendliche an. Davon knapp 38% Mädchen.
Mit dem Wettbewerb „Jugend forscht“ wurde ein innovativer Ansatz zur Vermittlung naturwissenschaftlicher Inhalte etabliert, der nach wie vor Modellcharakter besitzt: Durch experimentierendes, forschendes Lernen lässt sich das Interesse von Jugendlichen an Naturwissenschaften, Mathematik und Technik nachhaltig steigern. Insofern bietet Jugend forscht heute wie vor 40 Jahren eine wichtige Orientierungshilfe für Schule und Unterricht.
Die Mehrzahl der ehemaligen Jungforscher entscheidet sich für einen naturwissenschaftlich-technischen Berufsweg. Eine Reihe von ihnen macht Karriere in Wissenschaft und Forschung, wie etwa der Vater de PISA-Studie Andreas Schleicher oder die Physik-Professorin und Leibniz-Preisträgerin Gisela Anton.
Seit 2004 ist das Wirtschaftsforum Sächsisches Elbland e.V. Patenfirma für den Regionalwettbewerb Dresden bei „Jugend forscht“. Gemeinsam mit der Firma Wacker Chemie AG Nünchritz übernahmen wir 2008 und 2009 die Organisation des Wettbewerbes. Das Wirtschaftsforum Sächsisches Elbland e.V. konnte den Energieversorger ENSO Energie Sachsen Ost AG als weiteres Patenunternehmen für den Regionalwettbewerb Dresden/Ostsachsen ab 2010 gewinnen. Somit stehen den Jungforschern mit ENSO, der Wacker Chemie AG und dem Wirtschaftsforum Sächsisches Elbland e.V. drei starke Partner zur Seite, die die Kreativität und den Forschungsdrang der Jugendlichen tatkräftig unterstützen und fördern.
Als grundsätzliche Ziele in unseren Jugendprojekten ist die Entwicklung der Zusammenarbeit von Schulen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen, Anregung von Projektkooperationen mit Schulen, die Unterstützung Schulübergreifender Projekte und Wettbewerbe, die frühzeitige Berufsorientierung von Jugendlichen und Schaffung von Voraussetzungen für naturwissenschaftliche oder technische Projekte an Schulen.
Weitere Informationen zum Regionalwettbewerb Jugend forscht – Dresden finden Sie hier
Weitere Informationen zum Landeswettbewerb Jugend forscht – Sachsen finden Sie hier
Weitere Informationen zur Stiftung Jugend forscht finden Sie hier
Jugend forscht 2010
Empfang der "Jugend forscht" - Teilnehmer beim Landrat
Empfang beim Landrat für die “Jugend forscht” – Teilnehmer
des Regionalwettbewerbs 2010
Feierlich ging es am 16.06.2010 im Landratsamt Meißen zu.
Dort wurden die Teilnehmer des Regionalwettbewerbes Jugend forscht von Herrn
Hellfritzsch, 1. Beigeordneter Dezernat Soziales des Landkreises Meißen, welcher
den Landrat an diesem Tag vertrat, in Empfang genommen und mit Sachpreisen
ausgezeichnet.
Insgesamt waren sieben Jungforscher anwesend, zum Teil begleitet von ihren
Eltern oder den Lehrern, die ihre Projekte betreut oder unterstützt hatten. Mit dabei
war auch Gregor Sauer (17) aus Hoyerswerda. Er ist Schüler des
Landesgymnasium St.Afra zu Meißen und bester Teilnehmer bei Jugend forscht.
Er erreichte den ersten Platz beim Regionalwettbewerb und wurde Landessieger in
Sachsen. Dadurch nahm er am Bundeswettbewerb teil und konnte dort den
zweiten Platz sowie den Preis der Astronomischen Gesellschaft e.V. nach Hause
holen.
Nach ihrer Auszeichnung hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Ideen und
Verbesserungsvorschläge anzubringen.
So wünschte sich z.B. Parsifal Fidelio Islas Morales (Projekt: Aflatoxine im Wein,
Teilnehmer am Bundeswettbewerb in Essen) mehr Unterstützung von
Unternehmen. Die Schulen können nicht alle Kosten für die Projekte allein tragen.
Am Beispiel seines Projektes erklärte er, dass seine Arbeit noch besser, noch
aussagekräftiger hätte sein können, wenn er die Möglichkeit gehabt hätte 100
Weine anstatt 17 zu untersuchen.
Zum Abschluß gab es noch ein gemeinsames Gruppenfoto vor dem Landratsamt,
welches den Jungforschern, den Eltern, Lehrern, Patenfirmen und allen
Unterstützern dieses Wettbewerbs als schöne Erinnerung dienen soll.
Alle Teilnehmer möchten wir ermutigen, an ihren Projekten weiter zu forschen, und
freuen uns auf ein Wiedersehen bei Jugend forscht 2011!
Weitere Informationen finden sie unter www.jugend-forscht-sachsen.de und unter
www.wfse.de
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